Leistungssteigerung durch SSD-Caching

Veröffentlicht am 28.07.2014

Wir haben in vielen Jahren Systemadministration etliche Anwendungsfälle gesehen, und durch fast alle zieht sich ein gemeinsamer Flaschenhals bei "normalen" Servern: Die Festplattenleistung.

Nun kann man diesem Problem mit einem leistungsstarken RAID-10 (wir nutzen Adaptec-Controller mit 512 MB batteriegepuffertem Schreibcache) etwas entgegenwirken. Aber auch unsere zweifelsfrei hochwertigen Serverfestplatten von Western Digital unterliegen den Grenzen der Physik: Solange für einen Schreib-/Lesezugriff Mechanik in Bewegung kommen muss, ist das - verglichen mit SSD-Speicher - relativ langsam.

Nun ist es leider noch lange nicht realistisch, ausschließlich SSDs im Hostingbereich einzusetzen, da der Preis pro Gigabyte fast das Zehnfache beträgt. Daher kommt für unsere vServer-Hostsysteme eine sowohl wirtschaftlich sinnvolle als auch hochperformante Lösung zum Einsatz: Ein RAID-1 aus zwei SSDs fungiert vor den eigentlichen HDDs als Cache. Schreibzugriffe landen zunächst auf den SSDs und werden auf die Festplatten dahinter geschrieben, wenn diese - salopp gesagt - Zeit dazu haben. Auch häufige Lesezugriffe werden auf den SSDs zwischengespeichert. Die vServer unserer Kunden laufen daher mit einer Festplattenperformance, die an SSD-Niveau herankommt, ohne entsprechend teuer zu sein.

Wir konnten in den letzten Monaten viele Erfahrungen in diesem Bereich sammeln und Optimierungen vornehmen, sodass inzwischen der Großteil an Festplattenzugriffen von den schnellen SSDs "beantwortet" werden. Daraus ergibt sich, dass selbst unsere kleinen vServer-Modelle trotz der niedrigeren Preise im Hinblick auf den klassischen Festplatten-Flaschenhals einem dedizierten Server im gleichen Preissegment überlegen sind.

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